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Rhythmische Sportgymnastik:
Rhythmische Sportgymnastik ist eine vielseitige olympische Sportart für Mädchen und junge Frauen, die Elemente von Ballett, Turnen, Gymnastik und Tanzen vereint. Sie erfordert Flexibilität, Rhythmusgefühl und vor allen Dingen Körperspannung sowie Koordinationsfähigkeiten. Zudem muss der Umgang mit den fünf Handgeräten, Ball, Band, Reifen, Seil und Keule ständig trainiert werden.
Bei Turnieren kann man Einzeln oder in einer Gruppe (bestehend aus 5 Gymnastinnen) antreten. Eine Wettkampfübung wird immer von einer instrumentalen Musik begleitet und dauert 1:15-1:30 Minuten bei einer Einzelkür und 2:15-2:30 Minuten bei einer Gruppengymnastik.
Das Wettkampfprogramm der Gymnastinnen besteht in der Wettkampfklasse aus drei und in der Leistungsklasse sogar aus vier Übungen. Mit welchem Handgeräten die Mädchen turnen wird ist in den Wertungsvorschriften, dem “Code de Pointage” genau festgelegt.
Die Wertung der jeweiligen Übungskompositionen setzt sich aus mehreren Parts zusammen. Für gewöhnlich besteht ein Kampfgericht aus sieben Kampfrichtern, welche in drei Gruppen aufgeteilt sind. Ein Teil legt besonderen Wert auf die Ausführung (u.a. die Körperspannung) der Gymnastinnen. Der zweite Teil eines jeden Kampfgericht bewertet den sogenannten technischen Wert. Dieser beinhaltet die Ausführung der Elemente, wie den Drehungen, Ständen, Sprüngen und Beweglichkeiten. Zusätzlich wird der Umgang mit den Handgeräten benotet. Das letzte Drittel des Kampfgerichts beurteilt den künstlerischen Wert. Er umfasst die Gesamtgestaltung einer Wettkampfkür und die passende Auswahl der Musik.
Eine Gymnastikübung wird auf einer 12x12 Meter großen Wettkampffläche geturnt. (Nach oben)
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